
Anmeldeschluss für Reise 2026: 5. August 2026
Patagonien Spezial
Von Puerto Montt ans Ende der Welt
Unsere Reise beginnt in Puerto Montt, wo wir unsere Gäste am Flughafen abholen und ins nahe gelegene Puerto Varas bringen. Am Lago Llanquihue verbringen wir die ersten Tage, besuchen den Vulkan Osorno und den kleinen Fischerort Angelmó – ein entspannter Einstieg, der den Jetlag schnell vergessen lässt.
Dann beginnt unsere Fahrt entlang der Carretera Austral, einer der schönsten Strassen der Welt. Sie führt durch eine der ursprünglichsten Regionen Patagoniens, vorbei an Vulkanen, tiefen Fjorden, dichten Regenwäldern und gewaltigen Gletschern. Wir besuchen den Pumalín National Park und reisen über Puyuhuapi und Coyhaique nach Puerto Tranquilo. Von dort unternehmen wir einen Abstecher ins Valle de los Exploradores, bevor wir über Cochrane das abgelegene Tortel erreichen. Das Dorf gilt als eines der ungewöhnlichsten in Patagonien und wird oft als «Venedig Südamerikas» bezeichnet. Statt Strassen führen hölzerne Stege durch den Ort und verleihen ihm seinen ganz eigenen Charakter. Tortel ist kein mondäner Ferienort, sondern eine einfache Siedlung aus schlichten Holzhäusern, deren Reiz gerade in ihrer Abgeschiedenheit und Ursprünglichkeit liegt.
Über den Paso Roballos verlassen wir Chile und erreichen die weiten Steppen Argentiniens. Ein grosser Sprung führt uns quer durch Patagonien an die Atlantikküste nach Puerto Deseado. Zwei Schlauchbootexpeditionen gehören hier zu den Höhepunkten unserer Safari. Die erste führt tief in die Ría Deseado, einen fjordähnlichen Meeresarm mit einer aussergewöhnlich reichen Tierwelt. Seelöwen, Kormorane, Guanakos und mit etwas Glück sogar Südkaper lassen sich hier beobachten. Die zweite Expedition bringt uns zur Isla de los Pingüinos, wo Magellan- und Felsenpinguine, Seeelefanten und zahlreiche Seevögel zuhause sind. Diese kaum bekannte Region braucht den Vergleich mit den berühmtesten Tierparadiesen der Welt nicht zu scheuen.
Anschliessend führt uns die Route weiter nach Süden. Vorbei am Touristenort El Calafate gelangen wir zum gewaltigen Perito-Moreno-Gletscher, dessen Eisfront immer wieder mit lautem Donnern in den Lago Argentino kalbt. Nach einem erneuten Grenzübertritt erwartet uns der Torres del Paine National Park. Mehrere Tage nehmen wir uns Zeit, diese einzigartige Bergwelt auf Wanderungen und Ausflügen zu erkunden.
Über Puerto Natales und Punta Arenas gelangen wir mit der Fähre nach Feuerland. Die Insel am Ende des südamerikanischen Kontinents ist weit mehr als nur eine Durchgangsstation: Weite Steppen, einsame Küsten und eine Kolonie von Königspinguinen gehören zu den besonderen Höhepunkten dieses Reiseabschnitts.
Ein letztes Mal überqueren wir die Grenze nach Argentinien. Durch die wilde Landschaft Feuerlands erreichen wir schliesslich Ushuaia – das Ende der Welt und zugleich das Ziel unserer grossen Patagonienreise. Die südlichste Stadt der Erde liegt malerisch zwischen den schneebedeckten Gipfeln der Anden und dem Beagle-Kanal. Nach zwei Nächten in einem gemütlichen Mittelklassehotel bleibt Zeit, durch den lebhaften Hafen zu bummeln und die besondere Atmosphäre dieser legendären Stadt zu geniessen, bevor wir über Buenos Aires zurück in die Schweiz fliegen.
Stationen der Reise
Nach dem Flug über Santiago verbringen wir zwei Nächte in Puerto Varas. Anschliessend folgen wir der legendären Carretera Austral durch den Pumalín National Park, über Puyuhuapi, Coyhaique, Puerto Tranquilo und das Valle de los Exploradores bis ins abgelegene Tortel. Regenwälder, Fjorde, Gletscher, türkisfarbene Flüsse und einsame Berglandschaften prägen eine der schönsten Strassen der Welt.
Von dort führt uns die Route durch den Parque Patagonia und über den Paso Roballos nach Argentinien. Durch die endlose patagonische Steppe erreichen wir Puerto Deseado an der Atlantikküste. Zwei Schlauchbootexpeditionen führen uns in die Ría Deseado und zur Isla de los Pingüinos, wo uns eine aussergewöhnliche Tierwelt erwartet.
Weiter geht es über El Calafate zum gewaltigen Perito-Moreno-Gletscher und in den Torres del Paine National Park. Über Punta Arenas erreichen wir Feuerland, besuchen eine Kolonie von Königspinguinen und folgen der letzten Etappe bis nach Ushuaia, ans Ende der Welt. Von dort fliegen wir über Buenos Aires zurück in die Schweiz.
Diese Reise wird geführt von: Monika Kuhn oder Aschi Widmer

Monika Kuhn hat Patagonien auf eigene Faust entdeckt und dabei viele Erfahrungen gesammelt sowie enge Kontakte zu den Menschen vor Ort aufgebaut. Die beschriebene Reise hat sie inzwischen über zehnmal geführt und kennt die bereisten Regionen, die Route und viele Menschen, denen wir unterwegs begegnen, bestens. Ihre Begeisterung für Patagonien und ihre grosse Erfahrung machen sie zur idealen Reiseleiterin für diese aussergewöhnliche Reise.

Diese Reise entstand aus einer Reportagereise, die ich 2007 mit meinem Motorrad «Poderosa II» durch Patagonien unternahm. Auf dieser Expedition lernte ich viele Menschen kennen, deren Geschichten und Begegnungen später Teil meiner Patagonien-Entdeckungsreise wurden.
Inzwischen haben Monika Kuhn und ich diese Reise zwölfmal mit Gästen durchgeführt – und die Route ist über all die Jahre fast unverändert geblieben. Nur der Feuerland-Teil ist seit 2019 noch etwas exklusiver geworden ...
Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Am besten kommen Sie an eines unserer Infotreffen und lassen sich die Details persönlich erzählen!
Im Reisepreis inbegriffen
- Vollpension während der Reise, ausgenommen zwei Mittagessen an freien Nachmittagen.
- Rund 10 Übernachtungen in Hotels und Gästehäusern.
- Zwei Tagesausflüge mit Spezialschlauchbooten bei Puerto Deseado.
- Einzelzelt für die Campingübernachtungen.
- Komplette Campingausrüstung, ausgenommen Schlafsack und Schlafmatte.
- Wer ein eigenes Zelt mitbringt, erhält eine Reduktion von CHF 100.– auf den Reisepreis.
Zusatzkosten (nicht im Reisepreis inbegriffen)
- Internationale Flüge nach Puerto Montt (Chile) und Rückflug ab Ushuaia (Argentinien).
- Notfall und Annulationsversicherung
- Zwei Mittagessen an freien Nachmittagen
- Individuelle Aktivitäten und Ausflüge, beispielsweise ein Rundflug über den Beagle-Kanal.
- Schlafsack und Schlafmatte.
- Allfällige Visagebühren.
- Allfällige lokale Flughafentaxen.
- Einzelzimmerzuschlag: CHF 540.–.
Hinweis zum Einzelzimmerzuschlag: Der Zuschlag wird nur erhoben, wenn ein Einzelzimmer ausdrücklich gebucht wird. Ist aufgrund der Gruppenzusammensetzung eine Einzelbelegung notwendig, ohne dass diese gewünscht wurde, entfällt der Zuschlag.















Hallo Aschi
Ich interessiere mich für die Patagonien-Reise. Ich habe dazu einige Fragen :
– mit welchen Nacht-Temperaturen muss ich etwa rechnen (wegen der Zeltübernachtungen)
– ist sauberes Trinkwasser gewährleistet
– wie ist das Aufladen von Batterien (Fotoapparat, Handy) organisiert
– wie gross sind allfällige Wanderungen (Kondition? Std. pro Tag)
– Reisegepäck -> Rollkoffer oder ausschliesslich grösserer Rucksack
– Sind Wanderstöcke nötig
– wie viele Km fährt man ca. mit Auto/Büssli
– Wo liegen ca. die Zusatzkosten für den Flug
– ist evtl. eine Reservation (1 Person) möglich?
Freundliche Grüsse
Denise
Hallo Denise
Vielen Dank für dein Interesse an der Patagonien-Reise! Gerne beantworte ich deine Fragen:
• Nachttemperaturen: meist zwischen +5 °C und +10 °C, vereinzelt etwas darunter – ein warmer Schlafsack ist wichtig.
• Trinkwasser: sauberes Wasser ist gewährleistet, in Nationalparks oft direkt aus klaren Flüssen und Seen.
• Aufladen: Lade-Möglichkeiten in Unterkünften und unterwegs im Fahrzeug .
• Wanderungen: zwischen 0 und 6 Stunden pro Tag, normale Kondition reicht aus. Da es keine Trekkingreise ist, können wir die Gruppe je nach Lust und Kondition beim Wandern aufteilen – wir sind zu dritt als Reiseleitung unterwegs.
• Gepäck: Weiche Reisetasche oder grösserer Rucksack, kein Rollkoffer (zu unpraktisch).
• Wanderstöcke: empfehlenswert, besonders in bergigem Gelände.
• Fahrstrecken: insgesamt ca. 3.000 km, verteilt auf die Reisetage.
• Flugkosten: ca. CHF 1’500–1’800 (je nach Buchungszeitpunkt).
• Reservation: Ja, Einzelanmeldung ist möglich. Ich stelle Dir ein Einzelzelt zur Verfügung, bei Hotelübernachtungen musst Du das Zimmer evtl. teilen, wenn Du nicht ausdrücklich ein Einzelzimmer verlangst.
Freundliche Grüsse
Aschi Widmer