El Calefate-Perito Moreno, Tourleadersorgen

Heinz Hubers Perito Moreno

Es beginnt alles ganz normal, ja sogar besser. Meine Gruppe entpuppt sich als effizient und ultraschnell und wir sind schon vor acht Uhr wieder auf der Piste. Die Strasse, die im Januar gesperrt war, ist jetzt offen und wir geniessen eine problemlose Fahrt über zum Teil ruppigen Schotter. Früher als erwartet treffen wir in El Calefate ein. Nur Jon mit seinen Gästen nicht. Zuerst denke ich an einen verlängerten Fotostop, dann fange ich an, mir Sorgen zu machen.

Heinz Hubers Perito Moreno Detail Als ich ihn über Funk nicht erreiche, beschliesse ich nach zwanzig Minuten, umzudrehen und zu suchen. Aber dann taucht er doch auf. Mit schwarz rauchendem Auto.

Er ist frustriert und ärgert sich über die Karre, die keine Kraft mehr hat und nur noch Schneckentempo läuft. Ich schicke meine Gäste zum Mittagessen und versuche per Satelitentelefon Kontakt mit Dante, dem Autovermieter aufzunehmen. Der Besuch des Perito Moreneo Gletschers steht auf der Kippe. Erst nach mehreren nutzlosen Versuchen gelingt ein Anruf. Dante verspricht zu helfen und ich werde um eine Stunde vertröstet. Das ist zu lange und so schicke ich meine Gäste mit den zwei verbleibenden Karren und meinen beiden Safariguides zum Gletscher, während ich nach einer Lösung für mein Problem suche.

Lachen trotz Panne Dante verspricht mir ein Ersatzfahrzeug und weil mein Plan A, campen auf einer Estancia in der Pampa mechanisch gekillt wurde, kommt Plan B zum Zug: Ein Hotel in El Calefate. Zur Hauptsaison. Es ist nicht einfach, aber ich kriege Betten für alle im Viento Sur und als die Gruppe zurückkommt sind alle glücklich und voller Begeisterung von den gewaltigen Naturerlebnissen.

 

Hahn im Korb Und froh, nicht im Zelt übernachten zu müssen. Draussen tobt ein richtiger Patagoniensturm.

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